Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension Constellation

Guten Morgen! Heute habe ich wieder eine Rezension für euch und zwar zu dem Buch «Constellation», ein Buch, vor allem für die Fantasy und Sience-Fiction-Liebhaber unter euch. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Viel Spass beim Durchlesen :)

 

Eckdaten

Titel: Constellation – gegen alle Sterne
Originaltitel: Defy the stars
Autor: Amy Vincent (veröffentlicht unter dem Pseudonym Claudia Gray)
Übersetzer: Christa Prummer-Lehmair und Heide Horn
Teil: 1 von ?
Format: Gebunden
Seitenzahl: 505
Verlag: cbj
Preis: 18,00 Euro



Die Autorin

Bevor Claudia Gray sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Anwältin, Journalistin und DJ. Seit ihrer Kindheit interessiert sie sich für Filmklassiker, die Stile vergangener Epochen und Architektur. Ihr dadurch erworbenes Wissen ließ sie sanft in die Welt von „Evernight“ einfließen und erschuf so eine unverwechselbare Stimmung.



Inhalt

Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht….
Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?



Meine Meinung

Cover und Titel: Der Titel überzeugt mich leider nicht wirklich. Er klingt zwar gut und auch dramatisch, aber ist leider ziemlich unpassend. Denn «Constellation» also auf Deutsch «Konstellation» oder «Sternbild» hat keinen Zusammenhang. In der ganzen Geschichte wird kein einziges Mal von einem Sternbild geredet. Auch «gegen alle Sterne» ist ziemlich weithergeholt, schliesslich kämpft Noemi ja nicht gegen Sterne, wenn schon dann gegen Planeten und auch das stimmt nicht ganz, da sie dafür kämpft und nicht gegen. Man könnte es zwar auch auf die Beziehung zwischen Noemi und Abel beziehen, die ja eher ungewöhnlich und sehr unwahrscheinlich ist. Mit dem Titel kann das Buch zwar nicht punkten, dafür aber auf jeden Fall mit dem Cover! Ich liebe die Farben, die aufwändige Gestaltung (auch innen) und überhaupt einfach das Gesamtbild! Es zieht sofort alle Blicke auf sich, man könnte sich jetzt streiten, ob es denn auch passend ist, aber ernsthaft, es ist soo, soo schön, dass mir das ziemlich egal ist! ;)

Schreibstil: Bei Sience-Fiction-Büchern werden ja meistens komplett neue Welten erschaffen und zwar mit allem was dazu gehört, dass kann dann überwältigend oder gar abschreckend sein, wie ich es zum Beispiel in «Die Herrscherin der tausend Sonnen» empfunden habe. Die Autorin schafft es aber mit ihrem locker-leichten, für dieses Genre doch eher untypischen Schreibstil, alles ganz leicht rüberzubringen!

Inhalt: Claudia Gray, oder besser gesagt Amy Vincent, hat in ihrem Buch die ideale Mischung zwischen Liebesroman und Sience-Fiction gefunden und diese beiden Komponenten auch perfekt verschmolzen. Die Gefühle zwischen Noemi und Abel sind beinahe greifbar, aber obwohl vom ersten Moment an klar ist, dass sich die beiden ineinander verlieben werden, habe ich Ewigkeiten darauf gewartet, dass die beiden endlich ihre Augen öffnen, manchmal hätte ich sie einfach nur schütteln wollen.

Zu bemängeln habe ich nur, dass der Plot an manchen Stellen künstlich verlängert wirkt. Als ob man am Schluss bemerkt hätte, dass die Geschichte noch zu kurz ist und dann wurde einfach noch ein kleiner Zwischenstopp auf einem anderen Planeten eingebaut.

Charaktere: Noemi Vidal, Noemi ist eine junge Soldatin vom Planeten Genesis. Ihre Eltern starben bei einem Unfall, den nur sie überlebte. Sie wurde von eher unsympathischen Adoptiveltern aufgezogen. Noemi ist eine wundervolle Protagonistin, sie ist entschlossen und mutig, sie hat ein Ziel. Sie hätte vielleicht ein bisschen mehr Gefühl zeigen dürfen, aber irgendwo passt diese verschlossene, leicht engstirnige Art auch zu ihr.

Abel: Abel ist ein Mech, also eine Art Roboter. Er wurde von einem Professor Mansfield geschaffen und ist als das einzigartige «A-Modell» bekannt. Es gibt keinen anderen Mech, der über mehr Intelligenz oder Fähigkeiten verfügt. Allerdings unterscheidet er sich noch durch etwas was anderes von den anderen Mechs, er kann fühlen, oder wie Noemi sagen würde: Er hat eine Seele. Abel kennenzulernen, macht sehr viel Spass und seine sich entwickelnde Gefühlswelt ist entzückend, ständig liegen seine Gefühle und seine Programmierung im Widerspruch. Seine Äusserungen sind oft unglaublich süss, aber auch unglaublich traurig.



Fazit

Abgesehen von einem unpassendem Titel und ein paar Szenen, die nur da sind, damit das Buch die richtige Länge erreicht (jedenfalls aus meiner Sicht), hat mir «Constellation» unheimlich gut gefallen! Vor allem begeistert haben mich die zwei Protagonisten. Ich warte gespannt auf Band 2!



Bewertung

⭐⭐⭐⭐


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