Samstag, 7. Juli 2018

Rezension Keneria

*Werbung, unbezahlt
Hallöchen meine Lieben! Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich endlich wieder bei euch. Bitte verzeiht meine Abwesenheit. Damit euch das ein wenig leichter fällt, stelle ich euch heute ein eher unbekanntes Fantasybuch vor.  Seid gespannt!



Eckdaten

Titel: Keneria – die zwei Welten
Autorin: Eliza Snow
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 607
Verlag: SP
Preis: 16.99 Euro


Die Autorin

Eliza Snow wurde 1988 geboren. Neben ihrem Psychologiestudium begann sie zu schreiben und verfolgt diese Leidenschaft seither in jeder freien Minute. Mit ihrem Debütroman „Keneria – Die zwei Welten“ erfüllt sie sich ihren ganz persönlichen Traum, andere Menschen an ihrer Liebe zu fantastischen Geschichten und fremden Welten teilhaben zu lassen.


Inhalt

„Meine Macht war nicht gut! Und sie war kein Geschenk, sondern ein Dämon, der dabei war, mein Bewusstsein an sich zu reißen und meinen Körper mit Dunkelheit zu vergiften.“

Kaya ist krank – oder sie ist dabei, verrückt zu werden! Wieso sonst sollte sie jede Nacht von ein und demselben Albtraum heimgesucht werden, der ihr jegliche Lebensenergie zu rauben scheint? Als dann auch noch der geheimnisvolle Kiran auftaucht, wird schnell klar, dass die Träume erst der Anfang gewesen sind. Zusammen mit seinem Gefolge entführt er sie in eine Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte und besiegelt damit Kayas Schicksal. Denn auf Keneria tobt ein seit Jahrhunderten währender Krieg, den die hochentwickelte Menschheit auf diesem Planeten anführt – Und den Kaya ein für alle Mal beenden soll …

Doch wie soll sie das schaffen? Und vor allem: zu welchem Preis?


Meine Meinung

Cover und Titel: Das Cover ist in Blautönen gehalten. Mir gefällt das Cover sehr gut, denn trotz der verschiedenen Motive ist es sehr kompakt und harmonisch. Es wirkt geheimnisvoll und passt perfekt zu einem Sci-Fi-Roman. Der Titel passt ebenfalls wunderbar zur Geschichte und klingt dabei auch noch gut.

Schreibstil: Eliza Snows Schreibstil gefällt mir grundsätzlich gut. Ich möchte auch noch anmerken, dass das Buch auf 607 keinen einzigen Tippfehler enthält (jedenfalls ist mir keiner aufgefallen), somit schlägt es verschiedene Verlagsbücher wie zum Beispiel «Throne of Glass – Königin der Finsternis», welches mehr als fünf aufweist.

Der Schreibstil ist abwechslungsreich. Damit meine ich, dass fast nie sagte und ging verwendet werden. Stattdessen benutzt die Autorin Synonyme. Allerdings wirkte das auf mich manchmal etwas 
gezwungen und störte es störte den Lesefluss.

Was wiederum sehr gut gelungen ist das Vermeiden von «Info Dumps». «Info Dumping» ist ein Phänomen, das vor allem in Fantasy- und Sci-Fi-Büchern auftaucht. Darunter versteht man eine grosse Menge an Informationen über Charaktere oder die Welt des Buches. «Info Dumps» sind langweilig und stören. Eliza Snow gibt uns immer nur die Informationen, die wir gerade brauchen und verstrickt wichtige Informationen geschickt in Dialog und Actionszenen.

Inhalt: Die Idee, die hinter Keneria steckt, ist nicht originell. Das Mädchen-wird von-einem-Jungen-in-eine-überirdische-Welt-hineingezogen-und-verliebt-sich-dabei-in-ihn-Schema, ist schliesslich ein Altbekanntes, um mit Twilight, die Chroniken der Unterwelt, Obsidian, Flüsterndes Gold und Schicksalsbringer ein paar Beispiele zu nennen.

Obwohl die Geschichte auf den ersten Blick nicht besonders wirkt, ist die Umsetzung sehr gelungen und ich hatte nie das Gefühl, das Buch sei langweilig und etwas, das ich schon tausend Mal gelesen habe. Die Idee mit den zwei Welten fand ich extrem interessant und geschickt geplant. Keneria (also die Welt an sich) erinnerte mich rein vom Aufbau her an das Buch «Gamma-Lächeln», fasst aber nochmals ganz neue Aspekte auf.

Der Einstieg ins Buch ist mir etwas schwergefallen, weil noch nicht allzu viel passiert ist. Nach den ersten hundert Seiten baut sich aber immer mehr Spannung auf, bis ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Charaktere: Kayla habe ich als Protagonistin schnell ins Herz schliessen können. Sie ist gut ausgearbeitet. Im Bezug auf Kiran aber, fand ich sie doch eher unglaubwürdig. Da ging mir einfach alles zu schnell und zu klischeehaft.
Allerdings werden auch noch mehrere spannende Nebencharaktere vorgestellt, auf die ich zwar nicht nähereingehen will, um euch nicht zu spoilern, aber auf die ihr euch freuen könnt.


Fazit

Keneria beruht auf einer fast schon ausgeleierten Idee, bringt aber im Laufe der Gesichte viele Wendungen mit, die die Geschichte unvorhersehbar machen. Kayla ist eine spannende Protagonistin, auch wenn ihre Liebesinteressen eher unglaubwürdig sind. Alles in allem ein vielversprechender Roman, der zwar noch Luft noch oben aufweist, aber definitiv Lust auf mehr macht.


Bewertung

⭐⭐⭐⭐ /5




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