Sonntag, 4. Februar 2018

Rezension Native American Girl


Guten Tag meine Lieben! Heute habe ich wieder eine Rezension für euch und zwar zu einem Mysterythriller. Es geht um das Buch «Native American Girl», den Debütroman Jay Kay’s. An dieser Stelle ein grosses Dankschön an das Even Terms Press Team für das Rezensionsexemplar!



Eckdaten

Titel: Native American Girl
Autor: Jay Kay
Band: 1 von 1
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 394
Verlag: Even Terms Press
Preis: 11.90 Euro



Der Autor

Jay Kay mag Herbst und jeden Film, der gut ist. Wenn er keine Bücher schreibt, macht er die Weltmeere unsicher und die Unterweltmeere sicher. Er war schon Journalist, Übersetzer, Fotograf, Pressesprecher, Grafiker und Programmierer. Lesen und Schreiben ist rein passionsmäßig bei ihm nicht zu trennen.



Inhalt

Verlangen. Unheil. Drogen.
Unschuld. Sex. Geist.
Vermächtnis. Feuer.
Melanie hat sich mit ihrem Erbe einen Traum erfüllt. Die eigene Hotelanlage in den Rocky Mountains. Dort endet der Ferientrip der Harpers im Desaster und in einem Fluch, der die Familie bis ins heimische Denver verfolgt. Um den Fluch abzuwenden, werden die Harpers in die Berge zurückkehren. Das weiß Melanie ganz sicher, schließlich hat sie den Fluch verhängt. Denn sie ist ein Native American Girl.



Meine Meinung

Cover und Titel: Von Cover bin ich schlichtweg begeistert. Es ist zwar eher schlicht gestaltet, aber die Landschaft, die das Cover zeigt, ist atemberaubend. Es versetzt sofort in die richtige Stimmung und bietet eine kleine Idee darauf, was einem im Buch noch erwartet. Auch der Titel klingt toll, er ist passend und verrät gerade genug, um die Lust auf mehr zu entfachen.

Schreibstil: Das Buch ist sehr ausschweifend und mit einem Hauch von Poesie geschrieben. Manchmal hätte man gewisse Abschnitte etwas knapper schreiben können, aber grundsätzlich gefiel mir der Schreibstil gut. Leider haben sich doch ein paar Schreibfehler eingeschlichen, vor allem was die Gross- und Kleinschreibung betrifft. Solche Fehler stören mich aber eigentlich nicht gross, denn schliesslich können wir uns alle mal vertippen.

Inhalt: Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem so viele gesellschaftlich schwierige und heikle Themen verarbeitet werden. Die Inhaltsangabe verrät uns in dieser Hinsicht schon ein bisschen was, aber noch lange nicht alles. Im Laufe der Geschichte tauchen brandheisse Themen wie Drogen, Sex, Rassismus, Patchwork Familie, gescheiterte Beziehungen und Homosexualität auf. Das Buch ist dadurch nicht nur ein Thriller, der ein erfreuliches Lesen bereitet, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Ich bin von der Grundidee des Romans wirklich fasziniert. Es ist eine tolle und mutige Idee. Ich bin während des Lesen fast erschrocken, wie wenig ich doch über die modernen «American Natives» wusste und war sehr dankbar für den genauen Einblick in das heutige Leben der Natives. Mutig finde ich gerade, dass gerade ein deutschsprachiger Autor ein Buch über dieses Thema schreibt.

Auch der Aufbau diese raffinierten Buches begeistert. Die Geschichte ist sehr verschachtelt und zeigt die Perspektiven von vielen verschiedenen Personen. Mich persönlich beeindruckt der Autor damit, dass er es schafft, dass man als Leser den Überblick behalten kann, trotz der vielen Plottwists, die die Geschichte so richtig spannend machen und einen durchgehenden Spannungsbogen aufrecht erhalten.



Fazit

Ein interessantes und nicht ganz ungefährliches Werk voller Spannung und Mystik.



Bewertung

4,5⭐/ 5




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