Dienstag, 23. April 2019

Unpopular Book Opinions

Guten Abend, Bücherwürmer! Heute habe mal einen etwas anderen Beitrag für euch. In diesem Beitrag soll sich alles um «Unpopular Books Opinions» drehen. Das heisst um Bücher, die gehypt werden, ich aber als furchtbar empfinde. Dazu möchte ich sagen: Die untenstehenden Meinungen sind meine eigenen. Natürlich müsst ihr damit nicht einverstanden sein.  Ich bitte nur darum, dass ihr meine Meinung respektiert, genau wie ich es mit euren tue.
Viel Spass! 😇💓


1. November 9 von Colleen Hoover

Wo soll ich anfangen? Dieses Buch ist vermutlich eines der schlechtesten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Und wenn man bedenkt, wie viele Bücher ich schon gelesen habe, heisst das einiges.
Das Buch hat nicht nur einen langweiligen, nichtssagenden, vorhersehbaren Plot und unauthentische Charaktere. Darüber wäre ich hinweggekommen. Es hätte sich einfach um ein langweiliges YA-Buch gehandelt, über das ich nicht weiter nachgedacht hätte.
Aber nein, so einfach ist es mit diesem Roman nicht. November 9 romantisiert eine ungesunde, obsessive Beziehung. Was ist falsch mit Ehrlichkeit, Loyalität und Stabilität? Was ist falsch damit?!

Ich würde ja sagen überlest diesen Teil, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt und kommt wieder, sobald ihr das Buch gelesen habt, aber ganz ehrlich: Tut es nicht. Das Buch ist weder eure Zeit, euer Geld noch eure Nerven wert.

Ben ist der unausstehlichste Charakter in der Geschichte der Literatur. Er nützt Fallon emotional und sexuell aus. Wir erinnern uns alle an den Moment, als er ihr die Schuld darangegeben hat, dass er sie mit der Frau seines toten Bruders betrügt? Oder lieber, dass er ihr Haus niedergebrannt hat? Aber nein, er kann ja alles erklären, er hatte eine tragische Vergangenheit. Diese Ausrede zieht einfach nicht mehr! Es gibt Millionen von Menschen mit schwierigen Kindheiten, die brennen deshalb aber nicht einfach so irgendwelche Häuser nieder!

Das Schlimmste daran ist für mich aber, wie Colleen Hoover ihn uns als selbstlos verkaufen will. Schliesslich will er Fallon ihr Selbstwertgefühl zurückgeben und sie sich trotz ihrer Narben schön fühlen lassen. Der Haken: Irgendwie kommt es für mich so rüber, als täte er das nur, um sein schlechtes Gewissen beruhigen, schliesslich hat sie diese Narben nur, weil er es für nötig gehalten hat, ihr Haus anzuzünden.


2. Save Me von Mona Kasten

Zu Save Me habe ich schon eine Rezension auf meinen Blog, allerdings muss ich mir selber widersprechen. Ich habe mich kürzlich gefragt, ob ich es nach einer zweiten Lesung immer noch mögen würde. Also habe ich es nochmals gelesen und nein, ich mag es tatsächlich nicht mehr.

Als ich es zum ersten Mal gelesen habe, habe ich es einfach zum Vergnügen gelesen, ohne allzu kritisch zu sein. Das hat sich jetzt geändert.

In diesem Buch passiert einfach nichts. Es ist unnötig. Die ganze Reihe kommt mir vor wie eine Geldmacherei. Mona Kasten nimmt dieses für YA typische Muster auf: Mauerblümchen und reiches Arschloch. Dabei ist das so ausgelutscht. Egal wie gut man schreiben kann, aus diesem Plot etwas Originelles zu machen ist schwierig.
Eigentlich besteht das ganze Buch nur aus: Ich hasse dich, mmh… vielleicht doch nicht, oh, warte, ich liebe dich! Nein, warte, ich hasse dich wieder.

Gerade der Cliffhanger am Ende, wenn man das so nennen kann, war so voraussehbar. Mich hat es überhaupt nicht berührt, denn es war sowas von offensichtlich, dass das passieren würde, genauso offensichtlich, wie dass sie am Schluss der Reihe wieder zusammenkommen werden.


3. The Cruel Prince von Holly Black

Als ich das Buch beendet habe, habe ich nicht so recht gewusst, was ich damit anfangen soll. Ich habe wahnsinnig hohe Erwartungen an das Buch gehabt, unrealistisch hohe Erwartungen.

Aber nun von vorne: Der Schreibstil ist manchmal passend, fällt aber an anderen Stellen komplett auseinander. Die Feen (oder sind es Elfen?) sprechen zum Teil in einem alten, formellen Englisch, was mir sehr gut gefallen hat. Während andere Paragraphen einfach in komplett normaler Alltagssprache verfasst sind, was mir weniger gefallen hat.

Von jetzt an müsst ihr mit Spoilern rechnen, wenn ihr das Buch also noch nicht gelesen habt: Bye!

Ich bin kein Fan von Jude. Es ist ja gut und recht, dass sie aufsteigen will und auf der Suche nach einer Machtposition ist. Aber sie geht alles falsch an. Oft wirkt sie einfach nur planlos und schwimmt in einem unendlichen See aus Selbstmitleid.

Die Schwesterbeziehung zwischen Jude und ihrer Schwester, deren Name ich leider vergessen habe, ist für mich unglaublich nervig. Die beiden streiten über so unnötige Dinge, wobei sie ihre gegenseitige Unterstützung wirklich hätten brauchen können.

Kommen wir zum Schlimmsten: Cardan. Der grausame Prinz ist nicht einzigartig. Ich glaube er und Ben gäben ein grossartiges Paar ab, denn auch Cardan zieht die Tragische-Vergangenheit-Karte, die all sein unmögliches Benehmen entschuldigen sollte. Cardan ist kein Charakter mit viel Tiefe, er ist bloss nervig.

Kommen wir jetzt zum Vorhersehbarsten: Cardan hat eine Schwäche für Jude. Wer hätte das gedacht? Das ganze Universum. Ihre Beziehung ist für mich unrealistisch und erzwungen.

So viel zu dem, was mir nicht gefallen hat. Es gibt ein paar interessante Plot Twists, das gebe ich zu. Allerdings nicht so viele, wie ich erwartet hätte. Die meiste Zeit habe ich mich einfach gelangweilt. Aus meiner Sicht hat "The cruel Prince" diesen Hype überhaupt nicht verdient.

Das war’s! Drei gehypte Bücher, die ihren Hype, aus meiner Sicht, nicht verdient haben. Lasst mich doch in den Kommentaren wissen, ob ihr eines der Bücher kennt und was ihr dazu zu sagen habt.😊


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